Michael Ballack,
(* 29.6.1976 in Görlitz)
Begann mit 7 Jahren bei Motor-Karl-Marx-Stadt mit dem
Fussballspielen. 1995 bekam er seinen ersten
Profivertrag beim Chemnitzer FC. Mit 21 Jahren
wechselte er zum 1.FC Kaiserslautern, mit dem er 98/99
den Meistertitel holte. Im April 1999 bestritt er in
Bremen gegen Schottland sein erstes Länderspiel.
1999/2000 wechselte Ballack zu Bayer Leverkusen.
Richtig berühmt wurde er im Sommer 2002 zur
Weltmeisterschaft, wo er mit dem 1:0 gegen
Südkorea Deutschland ins Finale brachte. Nach vier Jahren beim FC Bayern München unterschrieb er im Mai 2006 einen Dreijahresvertrag mit dem Londoner Fußballklub Chelsea. An der WM 2006 nahm er als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft teil.
Sigmund Jähn,
(* 13.02.1937 in Morgenröthe-Rautenkranz),
war der erste Deutsche im All.
Am 26.August 1978 flog Sigmund Jähn zusammen mit
dem russischen Kommandanten Waleri Bykowski mit dem
Raumschiff Sojus 31 zur Orbitalstation Salut 6 der
damaligen Sowjetunion. Neun Tage lang umkreisten die
Kosmonauten die Erde, sieben davon waren
ausgefüllt mit wissenschaftlichen Experimenten. Am
3.September kehrte die Besatzung wohlbehalten
zurück.
1983 promovierte er am Potsdamer Zentralinstitut
für Physik der Erde zum zum Dr.rer.nat. auf dem
Gebiet der Fernerkundung der Erde.
Seit 1990 ist er im russischen
Kosmonautenausbildungszentrum als freier Berater
für das Astronautenzentrum des DLR und seit 1993
auch für die ESA (European Space
Agency) tätig.
Sigmund Jähn hat zahlreiche Publikationen zu
Fragen der Fernerkundung und der Entwicklung der
bemannten Raumfahrt veröffentlicht. 1983 erschien
sein Buch "Erlebnis Weltraum".
Im Jahr 2001 wurde der Planetoid 1998BF14 nach ihm benannt.
Helmut Schön,
(* 15.09.1915 in Dresden, 23.02.1996 in
Wiesbaden)
Fußballer, Bundestrainer
Helmut Schön spielte bereits mit 17 Jahren in der
Männermannschaft des Dresdner SC, mit der er
zweimal Deutscher Meister wurde. In seinem ersten
Länderspiel am 21.11.1937 in Hamburg gegen
Schweden trug er mit zwei Treffern zum 5:0-Erfolg bei.
Nach dem Krieg betreute mehrere Jahre die
Sachsenauswahl.
Unmittelbar nach dem dem skandalösen 1:5 der SG
Friedrichstadt (Schön war Stürmer) gegen
Horch Zwickau am 16.04.1950 setzte sich fast die
gesamte Friedrichstädter Mannschaft aus
Enttäuschung über die von oben sanktionierte
unfaire Schiedsrichterentscheidung in den Westen ab.
Der Nachfolger des DSC galt in der DDR als
"bürgerliches Rudiment" und der Schiedsrichter war
zur "fortschrittlichen Spielleitung" aufgefordert
worden. Durch Fouls hatte Friedrichstadt zum Schluss
nur noch acht Spieler auf dem Feld. Schön ging
nach Berlin zu Hertha BSC, dann war er Trainer beim SV
Wiesbaden und beim Saarländischen
Fußballbund.
In seiner Zeit als Bundestrainer (1964 bis 1978) wurde
die BRD Vizeweltmeister (1966), WM-Dritter (1970),
Europameister (1972) und Weltmeister (1974).
Gustav-Adolf Schur,
(* 23.02.1931 in Heyrothsberge bei Magdeburg),
Radsportler,
Straßen-Weltmeister der Amateure 1958 im
französischen Reims und 1959 im
niederländischen Zandvoort. Vize-Weltmeister 1960
auf dem Sachsenring. Zweifacher Sieger der
Internationalen Friedensfahrt 1955 und 1959.
Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1956 in
Melbourne, Silbermedaille bei den Olympischen Spielen
1960 in Rom. Achtfacher Etappensieger der
Friedensfahrt. Mehrfacher Sportler des Jahres in der
DDR. Zum Populärsten Sportler der DDR in 40 Jahren
gewählt. Von 1998 bis 2002 Bundestagsabgeordneter
für die PDS.
Jens
Weißflog, (* 21.7.1964 in Erlabrunn im
Erzgebirge)
Als erster Skispringer der Welt war Weißflog
viermal Sieger der Vier-Schanzen-Tournee (1984, 1985,
1991, 1996).
Olympische Spiele:
1984 (Sarajevo) Olympiasieger Normalschanze und Silbermedaille Großschanze
1994 (Lillehammer) Olympiasieger Großschanze und Olympiasieger Mannschaft
Weltmeisterschaften:
Weltmeister - 1985, 1989
Silbermedaille - 1984, 1985, 1989, 1995
Bronzemedaille - 1989, 1990, 1991 (2mal), 1995
Heute arbeitet er in Oberwiesenthal als Hotelier.
Katharina Witt, *
(03.12.1965 in Staaken),
2-fache Eiskunstlauf-Olympiasiegerin: 1984 in Sarajevo, 1988 in Calgary
4-fache Eiskunstlauf-Weltmeisterin: 1984 in Ottawa, 1985 in Tokio, 1987 in Cincinatti, 1988 in Budapest
6-fache Eiskunstlauf-Europameisterin: 1983 in Dortmund, 1984 in Budapest,
1985 in Göteborg, 1986 in Kopenhagen, 1987 in Sarajewo, 1988 in Prag
1999 wurde sie in den USA zur "Beliebtesten Sportlerin" und in Deutschland zur
"Eiskunstläuferin des Jahrhunderts" gewählt.
Wenn auch nicht mehr als aktive Sportlerin, so bezaubert sie in ihren
"Shows On Ice" immer noch das Publikum.